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Ordnung muss sein

Wer hätte das gedacht? Auch die Damen des horizontalen Gewerbes und die, die im weitesten Sinne dazugehören, rechnen ihre Lohnsteuer ab. Denn seit längeren schon ist auch das älteste Geschäft der Welt steuerpflichtig und demnach muss auch eine Steuererklärung gemacht werden.

Spezieller Bedarf

Die Buchhaltung eines Etablissements hat viel zu tun. Denn neben den regelmäßigen Einnahmen gibt es auch jede Menge Ausgaben, Werbungskosten, Weiterbildungen im Gebrauch von Computern und Webcams und ab und zu auch mal ein Urlaub. Dabei fallen viele unterschiedliche Posten an. Dazu müssen auch Krankenkasse und Versicherung abgeführt werden, ganz wie bei jedem anderen Freischaffenden eben auch. Meistens machen die Ladies ihre Buchhaltung nicht selbst sondern nehmen sich zu Mehreren zusammen einen Steuerberater oder eine Steuerberaterin. Meistens sind allerdings tatsächlich eher die weiblichen Vertreter im Gewerbe tätig, damit ersparen sich die Kundinnen Störungen und Anmachen außerhalb der Dienstzeit.

Interessante Kunden

Dabei beteuern die Damen, dass das alles völlig seriös abläuft, geradezu langweilig. Wobei sich die männlichen Steuerberater bestimmt mal die ein oder andere doofe Bemerkung darüber, wie sie denn bezahlt werden würden aus dem Bekanntenkreis anhören müssen. Oder der Freundeskreis oder vielleicht auch sie selbst manchmal ihre Meinung, dass sie einen trocken langweiligen Beruf hätten, auf Grund dessen ändern müssen. Traurig sind sie darüber wahrscheinlich nicht. Man sollte sich aber wunder, berichten Kenner der Szene. Die meisten der Mädels sind grundsolide. Da werden Bausparverträge und Lebensversicherungen abgeschlossen, sowie alle Belege sorgfältig gesammelt. Da herrsche mehr Ordnung vor, als bei vielen kleinbürgerlicheren Berufsgruppen.

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